10 Jahre Bestatterweblog

Heute vor genau 10 Jahren wurde der erste Artikel im Bestatterweblog veröffentlicht.
Insgesamt sind mit diesem Text hier 10.021 Artikel erschienen.
Es wurden von Euch 138.921 Kommentare abgegeben.

Ich könnte jetzt vieles aus der Vergangenheit aufzählen. Ich könnte an die schönen Fan-Treffen in Forchheim erinnern.
Wir könnten gemeinsam derer gedenken, die uns hier ein Stück des Weges begleitet haben, aber heute leider nicht mehr unter uns sind.

Aber all das tun wir doch sowieso immer wieder.

Deshalb möchte ich Euch einfach nur danke sagen.
Danke für viele schöne gemeinsame Stunden hier im Blog und so nebenher.

Ich hoffe, daß Euch das Bestatterweblog auch weiterhin viel Freude macht und Ihr mir auch in den kommenden Jahren noch die Treue halten werdet.

Peter Wilhelm live: Wickede/Ruhr 5.11.2017

Die Zeit wird schneller vergehen, als es uns lieb ist.
Deshalb schon jetzt eine Vorankündigung für eine Veranstaltung im November.
(Ich erinnere aber rechtzeitig nochmals daran.)

Lesung und Live-Auftritt Peter Wilhelm
Gemeindehalle Echthausen
Ruhrstraße Ecke Talstraße

Veranstalter: Pfarrei St. Antonius von Padua & St. Vinzenz Wickede (Ruhr)
Beginn: 15 Uhr
Eintritt: 15 €

Anmeldungen: Bitte hier per Mail anmelden.

Schulreferat. Können Sie uns die passenden Antworten geben?

Betreff: Schulreferat
Text: Meine Klassenkameradin und ich bereiten zurzeit eine Präsentation für den Deutsch Unterricht vor, in der wir uns für ein Beruf entscheiden und vorstellen müssen. Wir haben uns für den Beruf Bestatter entschieden und würden uns sehr freuen wenn sie uns ein paar Fragen beantworten würden. Danke im Voraus!
1.Darf man Tote anfassen? Können auch angehörige den Verstorbenen einkleiden? Womit wird ein verstorbener Mensch bekleidet?
2.Dürfen auch Freunde oder Verwandte den Sarg/die Urne zum Grab tragen? Darf man Särge/Urnen selbst bemalen und gestalten?
3.Braucht man für die Beerdigung unbedingt einen Bestatter? Oder kann man auch einiges selbst in die Hand nehmen?
4.Darf man die Urne mit nach Hause nehmen?
5.Ist der Beruf so wie Sie sich ihn vorgestellt haben?
6.Ist der Beruf vielfältig?

Grundsätzliches:
Ein Referat vorzubereiten, ist keine besonders schwierige Sache. Seit es das Internet gibt, kann man nahezu unendlich viele Quellen finden. Mit etwas Formulierungskunst und Sachverstand hat man dann eine sehr gute Grundlage, um das Referat erarbeiten zu können.
Dazu bedarf es aber einer gewissen Recherche. Bei einer solchen Recherche geht man am Besten so vor, daß man die Fragen, die man hat, einfach bei Google eintippt, und zwar mit einem Fragezeichen hintendran.
Hat man dann eine Quelle gefunden, wird man auf der gefundenen Internetseite in der Regel auch ein Suchfeld oder Suchformular vorfinden.
Da kann man dann seine Suchbegriffe eintippen und sich die entsprechenden Artikel mit den Antworten auf seine Frage heraussuchen.

Führt diese einfache Suche nicht zum Erfolg, ist es klug, es mit Spielarten der verwendeten Suchbegriffe zu versuchen, also mal „Toter“ statt „Leiche“ oder mit „Beerdigung“ statt „Bestattung“.
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Ausbildungsplatz Bestattungsfachkraft zu vergeben

Unter diesem Link wird derzeit eine freie Ausbildungsstelle zur Bestattungsfachkraft ausgeschrieben:

https://www.bestatter.de/jobboerse/stellenangebote/details/?no_cache=1&tx_vdbdbjobs_pi2%5BjobId%5D=2115&tx_vdbdbjobs_pi2%5BjobsType%5D=angebote_ausbildung

Voraussetzungen sind der PKW-Führerschein und mindestens Mittlere Reife.

Der Beruf der Bestattungsfachkraft ist ein sehr anspruchsvoller und abwechslungsreicher Beruf.
Es werden sehr viele Bereiche abgedeckt.
Das geht vom kaufmännischen und verwaltenden Bereich bis in den technischen Bereich und die Verstorbenenversorgung.
Im Rahmen der überbetrieblichen Ausbildung erlernen Bestattungsfachkräfte auch die Grabmacherei, die Dekoration von Trauerhallen und die notwendige psychologische Begleitung von trauernden Angehörigen.
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Gewinnspiel Bestatterweblog-Jubiläum -10-

Streichhölzer sind ja etwas aus der Mode gekommen. Das Einwegfeuerzeug hat ihnen den Rang abgelaufen.
Schade eigentlich, Streichhölzer riechen doch so gut beim Abbrennen.

Es gibt aber auch ganz viele Leute, die aus Streichhölzern etwas basteln.
Man kann die Hölzer aneinander kleben und tolle Modelle daraus machen. Als Kind habe ich in der Schule auch mal ein Schiff aus Streichhölzern gebaut. Ich erinnere mich noch gut daran, daß ich wochenlang Schwimmhäute aus Pattex zwischen den Fingern hatte.
Während andere den Gruß der Vulkanier vorführten, konnte ich leider nur mit Schwimmrekorden glänzen.

Auf dem obigen Bild seht Ihr einen Ferrari. Er ist auch komplett aus Streichhölzern gebaut worden.
Als ich damals das Schiff bauen mußte, durfte ich nur komplette oder abgeschnittene Streichhölzer aneinanderkleben.
Bei dem Ferrari wurde nach einer anderen Methode gebaut. So wie es aussieht, sind hier auch Klötze und Brettchen aus Streichhölzern zusammengeleimt und dann ausgesägt und zurechtgefeilt worden. Auf diese Weise, wenn also das Grundmaß des Streichholzes nicht maßgebend ist, läßt sich beinahe jede Form realisieren.

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Gewinnspiel Bestatterweblog-Jubiläum -9-

Bestatter August Huber war im Laufe seines Lebens zu großem Wohlstand gekommen.
Kein Wunder, er betrieb dieses einträgliche Gewerbe schon in der dritten Generation.
Sechs Bestattungshäuser, zwölf Autos und eine große Villa am Stadtrand nannte er sein Eigen.
Durch geschickte Käufe hatte er es überdies sowohl zu acht Mietshäusern, als auch zu einem sehr ansehnlichen Barvermögen gebracht.

Nun aber war die Zeit gekommen, daß der alte Herr öfters schon mal Bruder Hein mit seiner rostigen Sense an seine Türe klopfen hörte.
Also sprach er eines Tges zu seinen beiden Söhnen:

„Jungs, ich sterbe bald. Ihr seid beide gute Bestatter, aber zwei Herren in eine Haus, das tut nicht wohl. Deshalb habe ich beschlossen, daß nur einer von Euch mein Erbe antreten wird.
Der andere bekommt nur seinen Pflichtteil.“
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